Fachkulturen und Geschlecht in den Natur- und Technikwissenschaften - Forschungsergebnisse am Beispiel der physikalischen Fachkulturen : mit umfangreichen Literaturhinweisen zu den Lehrveranstaltungen der Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessur Technik & Gender im WiSe 2017/2018

  • Warum sind in den Natur- und Technikwissenschaften auf allen Qualifikationsstufen deutlich weniger Frauen als Männer vertreten? Als einen Erklärungsansatz stellt die Autorin das Konzept der Fachkultur vor. Ihre These ist, dass die innerhalb der wissenschaftlichen Community geteilten Handlungs-, Wahrnehmungs- und Deutungsmuster geschlechtlich konnotiert sind. Sie stellt am Beispiel der Physik dar, wo vergeschlechtlichte Bilder wirksam sind und weitergegeben werden: in der Erzählung der Fachgeschichte, in öffentlichen Repräsentationen physikalischer Erkenntnisse, aber auch in der Teamkommunikation einzelner Arbeitsgruppen bis hin zu physikalischen Phänomenen selbst, die mit maskulin besetzten Begriffen oder Handlungsweisen beschrieben werden.

Download full text files

Export metadata

  • Export Bibtex
  • Export RIS

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar
Metadaten
Author:Martina Erlemann
URN:urn:nbn:de:gbv:755-opus4-271
ISBN:9783944262178
Series (Serial Number):Schriftenreihe der Hochschule Emden/Leer (27)
Publisher:Hochschule Emden/Leer
Place of publication:Emden
Editor:Jutta Dehoff-Zuch, Lisbeth Suhrcke
Document Type:Book
Language:German
Date of Publication (online):2018/11/30
Date of first Publication:2018/11/30
Release Date:2018/11/30
Tag:Ethnographie; Fachkultur; Geschlecht/Gender; Physik; Wissenschaftskultur
Pagenumber:53
Institutes:Sonstige Einrichtungen
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung